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Neue Aufträge als Handwerker finden: So steuern Sie Ihre Auslastung aktiv
Tagsüber auf der Baustelle vollen Einsatz zeigen und abends am Schreibtisch Offerten schreiben – so sieht der Alltag vieler Handwerker in der Schweiz aus. Da für aktive Werbung und Kundenakquise oft die Zeit fehlt, verlassen sich viele Betriebe auf Stammkunden und Empfehlungen. Diese sind zwar das Rückgrat jedes gesunden Unternehmens, haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie lassen sich nicht auf Knopfdruck steuern. Wer gezielt wachsen, kurzfristige Lücken im Auftragsbuch füllen oder lukrative Nischen bedienen möchte, kann sich bei der Auftragsbeschaffung nicht allein auf den Zufall verlassen.
Um die eigene Auftragslage aktiv zu steuern, braucht es verlässliche Akquisekanäle, die zu Ihrem Betriebsalltag passen. Wir zeigen Ihnen die bewährtesten Methoden in der Schweiz und erklären, wie Sie die Qualität von Projektanfragen richtig bewerten. So verbringen Sie weniger Zeit mit unrentablen Offerten und gewinnen genau die Aufträge, die sich für Sie wirklich lohnen.

Auch nach geleisteter Arbeit müssen administrative Aufgaben noch erledigt werden.
Themen in diesem Ratgeber
- 4 klassische Wege zur Auftragsgewinnung im Praxis-Check
- Auftragsvermittlung: So gewinnen Handwerker zusätzliche Kunden
- Worauf Handwerker bei Leads achten sollten
- So erhalten Sie neue Kundenanfragen über HausHeld
- Fazit: Welche Methode zur Auftragsgewinnung ist die beste?
- Jetzt HausHeld-Partner werden!
- Häufig gestellte Fragen (FAQ)
4 klassische Wege zur Auftragsgewinnung im Praxis-Check
Es gibt unzählige Wege, um an neue Kunden zu kommen. Doch welcher Kanal lohnt sich für Ihren Betrieb wirklich? Hier sind die fünf gängigsten Methoden im Schweizer Handwerk – und wo ihre jeweiligen Grenzen im Berufsalltag liegen.
1. Fahrzeugbeschriftung und Offline-Werbung
Ihr Firmenfahrzeug ist eine rollende Werbetafel in Ihrem Einzugsgebiet. Auch saubere Baustellenbeschilderungen, Sponsoring in lokalen Vereinen oder Inserate in Gemeindeblättern stärken die Bekanntheit vor Ort.
Die Herausforderung: Diese Massnahmen bauen langfristig die Marke auf und schaffen lokales Vertrauen, generieren aber so gut wie nie sofortige, messbare Projektanfragen.
2. Empfehlungen und Stammkunden
Mundpropaganda ist nach wie vor Gold wert. Sie schafft einen enormen Vertrauensvorschuss, verkürzt die Entscheidungsfindung und ist kostenlos. Profi-Tipp: Nutzen Sie diesen Kanal aktiv, indem Sie zufriedene Kunden nach Abschluss nach einer Google-Bewertung fragen. So stärken Sie gleichzeitig Ihr Online-Profil.
Die Herausforderung: Dieser Weg ist nicht skalierbar. Wann ein Kunde Sie weiterempfiehlt, liegt ausserhalb Ihrer Kontrolle. Um kurzfristige Lücken im Auftragsbuch gezielt zu füllen, reicht dieses "Hoffnungs-Marketing" allein oft nicht aus.
3. Eigene Website und lokale Google-Präsenz
Wer heute einen Handwerker sucht, googelt. Eine mobil-optimierte Website und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil sind Pflicht, um als lokaler Betrieb gefunden zu werden. Zusammen mit den oben genannten Kundenbewertungen ist das Ihre wichtigste digitale Visitenkarte.
Die Herausforderung: Digitale Sichtbarkeit entsteht nicht über Nacht. In umkämpften Regionen erfordert eine gute Platzierung in den Suchergebnissen kontinuierliche Pflege und vor allem viel Geduld.
4. Social Media (Instagram) als digitales Schaufenster
Optisch ansprechende Gewerke (wie Gartenbau, Schreinerei oder Badrenovationen) punkten enorm mit Bildern. Eine Instagram-Seite mit Vorher-Nachher-Bildern abgeschlossener Projekte macht es potenziellen Kunden sehr einfach, sich von Ihrer Qualitätsarbeit zu überzeugen.
Die Herausforderung: Auch ein organischer Kanal erfordert Disziplin. Wer auf der Baustelle im Stress ist, vergisst oft, gute Fotos zu machen und diese regelmässig zu posten. Ein verwaistes Profil wirkt schnell unprofessionell.
Auftragsvermittlung: So gewinnen Handwerker zusätzliche Kunden
Die klassischen Akquisekanäle haben eines gemeinsam: Sie kosten viel Zeit, Geduld und stetige Pflege (wie Netzwerkaufbau, Suchmaschinenoptimierung oder Social-Media-Betreuung) neben dem ohnehin schon vollen Tagesgeschäft auf der Baustelle.
Genau hier setzen Handwerkerplattformen und Auftragsportale an. Der Kerngedanke: Sie lagern die zeitaufwendige Kundenakquise und das digitale Marketing an einen Partner aus und erhalten im Gegenzug direkte, konkrete Projektanfragen aus Ihrer Region. Das verschafft Ihnen sofortigen Zugang zu abschlussbereiten Kunden, wenn die eigenen Kanäle nicht genug Auslastung bringen oder Sie gezielt wachsen möchten.
In der Schweiz haben sich verschiedene Anbieter und Vermittlungsmodelle etabliert (z.B. HausHeld, Ofri, renovero). Da sich die Plattformen stark in ihrer Arbeitsweise unterscheiden, ist es für Sie essenziell, die Modelle vorab genau zu vergleichen. Denn nichts ist frustrierender, als für "Nur-mal-schauen"-Anfragen zu bezahlen oder in einen ruinösen Preiskampf mit zehn anderen Betrieben zu geraten.
Nutzen Sie diese Leitfragen für den Vergleich:
- Projektqualität: Welche Art von Projekten wird vermittelt (Kleinstreparaturen vs. lukrative Umbauten)?
- Passgenauigkeit: Wie gut passen die Anfragen zum eigenen Leistungsangebot?
- Regionale Steuerung: Lässt sich das gewünschte Einsatzgebiet exakt eingrenzen?
- Kostenstruktur: Wie entstehen die Kosten? (Kosten pro Lead vs. Provision bei Auftrag)?
- Fixkosten: Gibt es versteckte Grund- oder monatliche Abogebühren?
- Wettbewerb: An wie viele Betriebe wird dieselbe Anfrage parallel verschickt?
- Qualitätssicherung: Werden die Kundenanfragen vor der Vermittlung redaktionell oder telefonisch geprüft, um unqualifizierte Anfragen herauszufiltern?
- Kostenkontrolle: Kann der Betrieb den Umfang der Leads beziehungsweise ein maximales Monatsbudget selbst steuern?
Worauf Handwerker bei Kundenanfragen (Leads) achten sollten
Eine übermittelte Kunden- oder Projektanfrage (Lead) ist noch kein gewonnener Auftrag. Daher greift es zu kurz, Plattformen nur nach dem reinen "Stückpreis" einer Anfrage zu bewerten.
Entscheidend für den betriebswirtschaftlichen Erfolg sind die Akquisekosten pro gewonnenem Auftrag. Eine extrem günstige Anfrage bringt Ihnen nichts, wenn sie unqualifiziert ist, der Kunde nur Preise vergleichen will oder Sie die Region gar nicht bedienen. Die Folge sind unzählige Stunden für das Schreiben von Offerten, die im Sand verlaufen.
Achten Sie bei der Wahl Ihrer Akquisekanäle daher primär auf die fachliche und regionale Vorqualifizierung der Kontakte. Qualität, eine hohe Abschlusswahrscheinlichkeit und ein geringer Streuverlust sind in der Handwerksakquise am Ende deutlich rentabler als reine Quantität.
So erhalten Sie neue Kundenanfragen über HausHeld
Über HausHeld erhalten Sie direkten Zugang zu Hauseigentümern mit konkreten Renovations- und Umbauvorhaben. Wir prüfen jede Projektanfrage vorab und vermitteln sie genau dann an Sie weiter, wenn sie zu Ihren Vorgaben passt. Sie behalten dabei stets die volle Kontrolle: Als Partnerbetrieb definieren Sie Ihr exaktes Leistungsangebot, die gewünschten PLZ-Gebiete und Ihr maximales monatliches Budget einfach selbst.
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Keine Grundgebühr und kein Abo
Für die Teilnahme fällt keine laufende Grund- oder Abogebühr an. Kosten entstehen für vermittelte, qualifizierte Kundenanfragen. Die Gebühr bezieht sich auf den vermittelten Kontakt und nicht auf einen garantierten Auftrag. -
Transparente Kosten pro Kundenanfrage
Der Betrieb bezahlt für die tatsächlich vermittelte Kundenanfrage statt für eine pauschale Teilnahme. -
Steuerbares Monatsbudget
Partner können ein maximales monatliches Budget festlegen. So lässt sich der zusätzliche Akquisekanal an Kapazität und Auftragslage anpassen. -
Fachliches und regionales Matching
Leistungen, Spezialisierungen und PLZ-Gebiete werden im Partnerprofil hinterlegt und bei der Zuordnung berücksichtigt. -
Maximal drei vermittelte Betriebe
Eine Anfrage wird je nach Art an maximal drei HausHeld-Partner weitergeleitet. Ein Betrieb konkurriert innerhalb dieser Vermittlung somit mit höchstens zwei weiteren HausHeld-Partnern. -
Ausführliche Vorqualifizierung
Projektangaben und Kontaktdaten werden vor der Vermittlung geprüft. Die Vorqualifizierung ersetzt keine eigene Auftragsprüfung, schafft aber eine strukturiertere Ausgangslage. -
Schweizer Plattform seit 2016
HausHeld ist seit 2016 im Schweizer Markt aktiv und fokussiert auf Projekte rund um Renovation, Umbau und Wohneigentum. -
Selektive Partneraufnahme
Voraussetzungen wie Schweizer Firmensitz, Handelsregistereintrag, funktionierende Website und Bonitätsprüfung unterstützen eine bewusste Auswahl des Partnernetzwerks. -
Backend-Einstellungen statt Streuverlust
Partner definieren Leistungsangebot, Einschränkungen, Region und Budget im Backend. Dadurch wird der Akquisekanal näher am tatsächlichen Betriebsprofil gesteuert.
Für wen lohnt sich HausHeld?
- Betriebe, die zusätzliche Privatkundenprojekte gewinnen möchten
- Anbieter von Renovations- und Umbauleistungen
- Betriebe mit klaren Spezialisierungen oder regionalem Einsatzgebiet
- Unternehmen, die ihren zusätzlichen Leadkanal über ein Monatsbudget begrenzen möchten
- Betriebe, die keine laufende Grundgebühr bezahlen möchten
- Unternehmen, die geprüfte Projektanfragen als Ergänzung zur eigenen Akquise suchen
- Betriebe, die eine begrenzte Anzahl weiterer vermittelter Partner bevorzugen
Fazit: Welche Methode zur Auftragsgewinnung ist die beste?
Die ehrliche Antwort lautet: Den einen perfekten Kanal gibt es nicht. Die erfolgreichsten Handwerksbetriebe setzen auf einen gesunden Mix, der sich gegenseitig ergänzt:
Stammkunden und Empfehlungen bilden das starke Fundament für Vertrauen. Ihre eigene Website sorgt für die langfristige Sichtbarkeit in der Region. Ein gutes Netzwerk öffnet Türen für Kooperationen, und Auftragsplattformen wie HausHeld liefern Ihnen die flexibel steuerbaren, konkreten Projektanfragen genau dann, wenn Sie diese brauchen.
Entscheidend für Ihren unternehmerischen Erfolg ist am Ende nur eines: Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihr Bauchgefühl. Messen Sie regelmässig, welcher Akquisekanal Ihnen nicht nur die meisten, sondern vor allem die passendsten und wirtschaftlich interessantesten Aufträge liefert.
Jetzt HausHeld-Partner werden!
Mit jährlich über 15'000 geprüften Projektanfragen von Hauseigentümern aus über 35 Gewerken bietet HausHeld ein enormes Potenzial für Ihren Betrieb.
Erstellen Sie kostenlos Ihr Partnerprofil und legen Sie selbst fest, welche Leistungen Sie anbieten, in welchen Regionen Sie tätig sind und wie hoch Ihr monatliches Budget sein soll. Ihr Partnerprofil wird nicht öffentlich im Internet angezeigt, sondern dient ausschliesslich dazu, passende Kundenanfragen an Ihren Betrieb zu vermitteln.
Ihre Vorteile als HausHeld-Partner:
Die Partnerschaft ist jederzeit kündbar und es fallen keine Grund- oder Abogebühren an. Bevor Sie Ihr Profil aktivieren, können Sie unsere transparente Gebührentabelle in Ruhe prüfen. Kosten entstehen erst für tatsächlich vermittelte Kundenanfragen. So behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Ausgaben und entscheiden selbst, in welchem Umfang Sie HausHeld für die Kundengewinnung nutzen möchten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie finde ich als Handwerker neue Aufträge?
Wie finde ich als Handwerker neue Aufträge?
Mögliche Kanäle sind Empfehlungen, Stammkunden, die eigene Website, lokale Google-Präsenz, Online-Werbung, Kooperationen sowie spezialisierte Vermittlungsplattformen.
Welche Plattformen für Handwerker gibt es in der Schweiz?
Welche Plattformen für Handwerker gibt es in der Schweiz?
Zu den digitalen Anbietern gehören unter anderem HausHeld, Ofri und renovero. Die Anbieter arbeiten mit unterschiedlichen Vermittlungsmodellen und Konditionen, die vor Nutzung aktuell geprüft werden sollten.
Was kostet HausHeld für Handwerker?
Was kostet HausHeld für Handwerker?
HausHeld erhebt nach aktuellem Modell keine Grund- oder Abogebühr. Kosten entstehen für vermittelte Kundenanfragen und variieren nach Projekt beziehungsweise Gewerk.
Bezahle ich nur bei einem gewonnenen Auftrag?
Bezahle ich nur bei einem gewonnenen Auftrag?
Nein. Bezahlt wird die Vermittlung eines qualifizierten Kundenkontakts. Ein Vertragsabschluss mit dem Kunden ist nicht garantiert.
Wie viele Handwerker erhalten eine Anfrage?
Wie viele Handwerker erhalten eine Anfrage?
Je nach Art der Anfrage wird sie an maximal drei HausHeld-Partner vermittelt.
Kann ich Region und Leistungen bestimmen?
Kann ich Region und Leistungen bestimmen?
Partner können Einsatzgebiete, Dienstleistungen, Einschränkungen und Budgeteinstellungen im Partnerprofil definieren.
Werden Kundenanfragen geprüft?
Werden Kundenanfragen geprüft?
HausHeld prüft Projektangaben und Kontaktdaten vor der Weitergabe. Für die konkrete Projekt- und Kundenbeurteilung bleibt der Partner verantwortlich.
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