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Markisen fürs Eigenheim in der Schweiz – Arten, Kosten & Tipps

Heisse Sommer und intensiv scheinende Sonne machen einen zuverlässigen Hitzeschutz im Eigenheim unentbehrlich. Mit hochwertigen Markisen auf Terrassen, Balkonen oder an Fenstern in Zürich, Bern, Basel oder St. Gallen verwandeln Sie Ihren Aussenbereich auch an warmen Tagen in einen schattigen Wohlfühlort. Eine durchdachte Beschattung schützt nicht nur vor blendendem Licht und schädlicher UV-Strahlung, sondern hält auch Innenräume spürbar kühler. Ob Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung: Eine professionelle Markise erweitert Ihren Wohnraum nahtlos nach draussen, steigert den Wohnkomfort im Alltag und trägt nachhaltig zum Werterhalt Ihrer Immobilie bei.

Bild einer Pergola-Markise mit schienengeführtem Tuch

Pergola-Markise mit schienengeführtem Tuch

Themen in diesem Ratgeber


Vorteile einer hochwertigen Markise für Ihr Zuhause

Egal ob auf der Terrasse, dem Balkon oder an den Fenstern: Eine hochwertige Markise schützt nicht nur vor Sonne, sondern macht das Leben zu Hause im Sommer spürbar angenehmer. Die wichtigsten praktischen Vorteile im Überblick:

  • Schatten & UV-Schutz im Freien: Verwandelt Terrasse und Balkon auch an heissen Hochsommertagen in angenehm schattige Orte. Hochwertige Markisentücher blockieren bis zu 100 % der schädlichen UV-Strahlen und schützen auch Ihre Outdoor-Möbel vor dem Ausbleichen.
  • Natürlicher Hitzeschutz drinnen: Fängt die Hitze ab, bevor sie durch die Fensterscheiben dringt. Das hält Ihre Wohnräume im Sommer spürbar kühler, ganz ohne stromfressende Klimageräte.
  • Sicht- und Blendschutz: Senkrechtmarkisen und Seitenrollos schützen vor tiefstehender Sonne und bewahren die Privatsphäre vor neugierigen Blicken aus der Nachbarschaft.
  • Platzsparend und unauffällig: Im eingefahrenen Zustand, besonders bei Kassettenmarkisen, verschwindet die gesamte Technik an der Fassade. Sie nimmt anders als schwere Sonnenschirme oder Pavillons keinen wertvollen Platz auf der Terrasse weg.
  • Komfort & Smart Home: Windsensoren, Sonnenwächter und Funkmotoren sorgen dafür, dass die Markise bei Sturm automatisch einfährt und sich bei Sonne selbstständig ausfährt. Die Steuerung erfolgt mühelos per App.

Die passenden Lösungen für Ihr Zuhause: Gelenkarm, Kassette und Senkrechtmarkise

Als Wohneigentümer in der Schweiz suchen Sie nach der effizientesten Lösung, um Ihren Aussenbereich zu beschatten. Die Wahl des richtigen Typs entscheidet über Langlebigkeit, Komfort und Optik.
Hier stellen wir Ihnen die gängigsten und effizientesten Markisenvarianten vor:

Offene Markise

Offene Markise

Balkon mit einer offenen Markise

Der zeitlose Klassiker unter den Sonnenschutz-Systemen: Eine offene Gelenkarmmarkise setzt auf eine freiliegende Mechanik und kommt ohne schützendes Gehäuse aus.

Vorteile: Bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für grosse Schattenflächen und basiert auf extrem verlässlicher, jahrzehntelang erprobter Technik.

Ideal für: Geschützte Bereiche wie etwa direkt unter einer Beton-Balkondecke oder einem breiten Dachvorsprung, wo Tuch und Gestell ohnehin vor Witterungseinflüssen geschützt sind.

Kassettenmarkise (Geschlossen)

Kassettenmarkise (Geschlossen)

Kassettenmarkise

Bei der Kassettenmarkise verschwinden das aufgerollte Tuch und die gesamte Gelenkarm-Mechanik im eingefahrenen Zustand vollständig in einer dicht schliessenden Aluminiumkassette.

Vorteile: Optimaler Schutz der gesamten Technik vor Regen, Schnee und Schmutz. Das Tuch bleibt dadurch dauerhaft sauber und weist eine spürbar längere Lebensdauer auf.

Ideal für: Wetterausgesetzte Fassaden ohne Dachüberstand sowie für Bauherren, die ein modernes und unauffälliges Erscheinungsbild an der Hauswand bevorzugen.

Senkrechtmarkise

Senkrechtmarkise

Mehrfamilienhaus mit Senkrechtmarkisen

Diese Markisen fahren senkrecht direkt entlang der Fensterscheibe oder der Terrassenöffnung nach unten. Das Tuch wird dabei seitlich fest in Schienen geführt, was für maximale Stabilität und einen stets straffen Sitz sorgt.

Vorteile: Hohe Windbeständigkeit und ein zuverlässiger Blendschutz bei tiefstehender Sonne. Spezielle Gewebe lassen viel Tageslicht herein und ermöglichen den Blick nach draussen, halten Hitze und neugierige Blicke von aussen jedoch wirkungsvoll ab.

Ideal für: Grosse Glasfronten an Wohnräumen, Fenster in den oberen Stockwerken sowie als flexibler Seiten- und Sichtschutz an Balkonen oder Pergolen.

Pergola- & Glasdachmarkise

Pergola- & Glasdachmarkise

Glasüberdachungsmarkise

Bei diesen Systemen gleitet das Tuch präzise entlang seitlicher Schienen über oder unter eine bestehende Struktur. Bei freistehenden oder angebauten Pergolen sorgen zusätzliche Pfosten am Ende der Konstruktion für eine extrem solide Verankerung.

Vorteile: Höchste Windstabilität und die Möglichkeit, selbst sehr grosse Flächen mit weiter Ausladung zuverlässig zu beschatten, ohne dass das Tuch durchhängt oder die Mechanik überlastet wird.

Ideal für: Terrassen mit Glasdächern, sehr grosse Aussenbereiche an windanfälligen Lagen sowie für alle, die eine dauerhaft stabile Beschattungslösung suchen.

Kurzzusammenfassung: Welcher Markisen-Typ passt zu Ihrem Projekt?

Für geschützte Bereiche unter Balkonen oder Dachvorsprüngen bietet die offene Gelenkarmmarkise eine besonders preiswerte Lösung. Liegt die Markise an der Wand direkt im Wetter, schützt die Kassettenmarkise Tuch und Mechanik dauerhaft vor Schmutz und Regen. Wer vertikale Fensterfronten effektiv vor tiefstehender Sonne und Hitze schützen möchte, greift zur Senkrechtmarkise. Für sehr grosse Terrassenflächen oder bestehende Glasdächer sind schienengeführte Pergola- und Glasdachmarkisen die ideale Wahl, um das Tuch stets straff zu halten. Elektrische Antriebe und smarte Steuerungen machen jede dieser Varianten im Alltag noch komfortabler.


Was kostet eine Markise in der Schweiz?

Die Gesamtkosten für eine massgefertigte Markise hängen von der Grösse, dem gewünschten Modell, dem Stoff sowie der Steuerung ab. Für eine hochwertige Massanfertigung inklusive professioneller Montage liegen die Kosten in der Schweiz in der Regel zwischen 2'000 und 7'000 CHF. Günstige Produkte aus dem Baumarkt sind zwar in der Anschaffung billiger, bieten aber meist nicht die nötige Langlebigkeit und müssen oft nach wenigen Jahren bereits wieder ersetzt werden.

Markisen-Typ Beispiel­grösse Preis­spanne inkl. MwSt. Typische Anwen­dungen
Offene Markise (manuell) 4.0 x 2.5 m 1'800 bis 2'800 CHF Geschützter Balkon oder Dach­überstand
Kassetten­markise 5.0 x 3.5 m 4'000 bis 6'800 CHF Wetterseite, modernes Design
Senkrecht­markise 2.5 x 2.0 m 1'500 bis 2'800 CHF Vertikale Fenster­fronten und Sicht­schutz
Glasdach­markise 4.5 x 3.0 m 3'800 bis 6'500 CHF Bestehende Terrassen­dächer und Winter­gärten
Pergola-Markise 5.0 x 4.0 m 5'500 bis 9'500 CHF Sehr grosse Terrassen ohne festes Dach
Fach­montage und Elektro­anschluss pro Projekt 800 bis 1'800 CHF Je nach Aufwand

Qualitätsmarkisen vom Fachbetrieb rechnen sich langfristig, da sie problemlos 15 bis 20 Jahre halten, die Mechanik zuverlässig läuft und die Stoffe extrem farbecht bleiben.

Die wichtigsten Einflussfaktoren auf den Preis

  • Antrieb und Steuerung: Ein integrierter Funkmotor mit Fernbedienung oder automatischer Sensorsteuerung kostet gegenüber einer manuellen Handkurbel etwa 500 bis 1'000 CHF Aufpreis.
  • Tuchqualität: Speziell beschichtete Stoffe wie selbstreinigende oder extrem wasserabweisende Gewebe erhöhen den Materialpreis.
  • Fassadendämmung: Die Befestigung an modern gedämmten Wänden erfordert spezielles, thermisch getrenntes Montagematerial, um Kältebrücken und Schäden an der Dämmung zu vermeiden.
  • Erreichbarkeit des Montageorts: Werden für das Anbringen in höheren Stockwerken spezielle Hebebühnen oder Gerüste benötigt, wirkt sich das auf die Montagekosten aus.

Das richtige Tuch für Ihre Markise

Das Tuch ist das funktionale Herzstück jeder Markise. Es sorgt für den nötigen Schatten, schützt zuverlässig vor schädlicher UV-Strahlung und muss allen Witterungseinflüssen standhalten. Je nach Einsatzort kommen verschiedene Stoffe zum Einsatz:

  • Acrylstoffe: Der bewährte Klassiker unter den Markisentüchern. Spinndüsengefärbtes Acryl ist extrem farbecht, da die Farbpigmente direkt in die Faser eingearbeitet werden. Es ist schmutz- sowie wasserabweisend imprägniert, sehr reissfest und bietet einen hervorragenden Schutz vor UV-Strahlen.
  • Polyesterstoffe: Moderne Polyestertücher mit spezieller Stabilisierung gegen UV-Licht sind etwas leichter und elastischer als Acryl. Sie besitzen ein hervorragendes Rückstellverhalten, was die Faltenbildung beim Aufrollen minimiert. Durch die glatte Oberfläche haftet Schmutz zudem schlechter.
  • Spezialgewebe: Diese netzartigen Screens bestehen aus robusten, PVC-ummantelten Fäden. Sie reflektieren die Wärme extrem effektiv, bleiben sehr formstabil und ermöglichen den Blick nach draussen, während sie vor neugierigen Blicken schützen. Sie kommen vor allem bei Senkrechtmarkisen zum Einsatz.

Tipp zur Tuchfarbe:
Helle Farben lassen mehr natürliches Licht durch, bieten jedoch einen geringfügig niedrigeren UV-Schutz als sehr dunkle Stoffe. Achten Sie bei dunklen Tüchern darauf, dass die Luft darunter gut zirkulieren kann, damit es an heissen Tagen nicht zu warm wird.


Smarte Steuerung und Automatiksensorik für Markisen

Elektrische Antriebe gehören bei modernen Markisen heute zum Standard. Ein integrierter Motor rollt das Tuch schonend und gleichmässig auf. In Kombination mit intelligenter Sensorik reagiert der Sonnenschutz zudem vollautomatisch auf das Wetter und sorgt für maximalen Komfort sowie Sicherheit.

  • Windsensor: Misst das Aufkommen von Wind. Bei aufziehendem Sturm fährt die Markise selbstständig ein und schützt Mechanik sowie Tuch zuverlässig vor Beschädigungen.
  • Sonnensensor: Misst die Sonneneinstrahlung an der Fassade. Sobald die Sonne intensiv scheint, fährt die Markise aus und hält die Hitze aus den Innenräumen fern, selbst wenn niemand zu Hause ist.
  • Regensensor: Registriert ersten Niederschlag und zieht die Markise rechtzeitig ein. So wird verhindert, dass das Tuch durchnässt wird oder sich Wassersäcke bilden.
  • Smart Home Einbindung: Ermöglicht die bequeme Steuerung per Smartphone oder Sprachbefehl. Über individuelle Szenarien lässt sich der Sonnenschutz perfekt an den täglichen Ablauf anpassen.

Rechtliche Vorgaben bei Baubewilligung

Bevor die Montage beginnt, müssen zwingend die rechtlichen Vorgaben abgeklärt werden. In der Schweiz variieren die Bestimmungen je nach Kanton und Wohngemeinde stark.

Regelungen für das Einfamilienhaus

Beim Anbringen von Sonnenschutz an der Fassade unterscheidet das Baurecht deutlich nach der Art der Konstruktion:

  • Klassische Wandmarkisen (Gelenkarm oder Kassette): Das Montieren von reinen Stoffmarkisen an der Fassade erfordert in der Regel keine Baubewilligung.
  • Pergola- und Glasdachmarkisen mit Pfosten: Da Pergolen eine feste Verankerung im Boden besitzen oder eine feste Struktur bilden, gelten sie baurechtlich oft als eigenständige Bauten. Hier ist in den meisten Fällen eine Baubewilligung erforderlich. Klären Sie das Vorhaben daher vorab direkt mit der zuständigen Baubehörde Ihrer Gemeinde ab.

Besonderheiten beim Stockwerkeigentum (STWEG)

Bei Eigentumswohnungen sind bauliche Anpassungen im Aussenbereich besonders streng geregelt. Die Gebäudehülle, die Fassade und die Aussenseite der Balkone gelten von Gesetzes wegen als zwingend gemeinschaftliche Teile der Liegenschaft.

  • Farbe, Stoff und Typ: Die Stockwerkeigentümerversammlung legt im Reglement meist exakt fest, welche Tuchfarben, Gestellfarben und Wandschienen zulässig sind, um ein einheitliches Erscheinungsbild der Wohnanlage zu garantieren.
  • Formelle Zustimmung: Vor der Montage muss zwingend das schriftliche Einverständnis der Verwaltung oder der Eigentümergemeinschaft vorliegen. Eigenmächtig angebrachte Markisen müssen im schlimmsten Fall auf eigene Kosten wieder demontiert werden.

Steuerliche Abzüge und Werterhalt bei Markisen

Der Austausch einer alten Markise zählt in der Schweiz in der Regel zum werterhaltenden Liegenschaftsunterhalt. Darum lassen sich die Anschaffungs- und Montagekosten bei selbstgenutztem Wohneigentum vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Werterhaltender vs. wertvermehrender Aufwand

Das Schweizer Steuerrecht unterscheidet bei Immobilienkosten zwischen werterhaltendem und wertvermehrendem Aufwand.

  • Werterhaltender Aufwand: Der Ersatz einer bestehenden, defekten oder in die Jahre gekommenen Sonnenstore durch ein neues Modell in vergleichbarer Ausführung gilt als Unterhalt und ist steuerlich voll abzugsfähig. Das Gleiche gilt für Reparaturen wie den Austausch des Tuchs oder den Einbau eines neuen Motors.
  • Wertvermehrender Aufwand: Die Ersterstinstallation einer Markise an einer Fassade oder Terrasse, wo vorher noch kein Sonnenschutz vorhanden war, gilt als wertvermehrend. Diese Kosten können zwar nicht direkt vom Einkommen abgezogen werden, die Belege sollten jedoch aufbewahrt werden: Sie lassen sich bei einem späteren Verkauf der Immobilie bei der Grundstückgewinnsteuer anrechnen.

Wichtige Steuerfrist beachten!

Im Zuge der beschlossenen Abschaffung des Eigenmietwerts entfällt per 1. Januar 2029 auch der Steuerabzug für Unterhaltskosten bei selbstgenutztem Wohneigentum.

Praktisch heisst das: Der Abzug vom steuerbaren Einkommen ist letztmals für die Steuerperiode 2028 möglich. Ein geplanter Markisenaustausch sollte daher idealerweise vor diesem Stichtag realisiert und abgerechnet werden.


Ihr Projekt-Plan: Von der Idee zum Schattenplatz

Die Realisierung Ihres neuen Sonnenschutzes ist in wenigen Schritten erledigt. Folgen Sie diesem Plan, um die perfekte Markise für Ihr Eigenheim zu erhalten.

Phase 1: Die Vorklärung & Vorbereitung

  • Bedarf festlegen: Überlegen Sie, welche Bereiche beschattet werden sollen (z. B. Terrasse, Balkon oder Fensterfronten) und welcher Markisentyp grundsätzlich infrage kommt – etwa eine offene Gelenkarmmarkise, eine geschützte Kassettenmarkise oder eine Senkrechtmarkise. Technische Details und Wünsche besprechen Sie später direkt mit dem Fachmann.
  • Masse grob ermitteln: Messen Sie die Breite an der Fassade und die Ausladung (Tiefe) grob aus. Das reicht für erste Richtpreise völlig aus.
  • Vorgaben prüfen: Klären Sie bei Eigentumswohnungen reglementarische Vorgaben (z. B. Tuchfarben) oder bei Pergola-Systemen allfällige baurechtliche Bestimmungen.

Phase 2: Beratung, Offerten & Bestellung

  • Offerten anfragen & Vor-Ort-Termin: Erstellen Sie auf HausHeld.ch eine Anfrage für Ihre neue Markise und erhalten Sie bis zu drei Offerten von passenden Fachbetrieben aus Ihrer Region. Der Fachbetrieb kommt zu Ihnen nach Hause, misst millimetergenau aus, prüft die Fassade und klärt, ob Elektroanschlüsse für den Motor verlegt werden müssen.
  • Stoff & Ausstattung wählen: Im Beratungsgespräch wählen Sie Ihr gewünschtes Tuch aus der Musterkollektion sowie Zubehör wie Funkmotoren oder Sensoren.
  • Bestellung: Sobald Sie sich für ein Angebot entschieden haben, wird die Markise auf Mass gefertigt. Die Lieferzeit beträgt meist 4 bis 6 Wochen.

Phase 3: Montage & Geniessen

  • Montage: Das Fach-Team installiert die Anlage fachgerecht. Während eine klassische Wandmarkise meist in 1 bis 3 Stunden montiert ist, dauert der Aufbau bei aufwendigen Pergola- oder Glasdachmarkisen in der Regel einen halben bis ganzen Arbeitstag.
  • Inbetriebnahme: Der Monteur stellt die Endlagen des Motors ein und programmiert Ihre Fernbedienung sowie Witterungssensoren.
  • Einweisung: Sie erhalten Tipps zur Pflege und Bedienung und können danach sofort Ihren neuen Schattenplatz geniessen!

Hausheld-Tipp
Planen Sie Ihr Markisen-Projekt antizyklisch! Im Frühling und Frühsommer haben Storen-Bauer Hochsaison, was zu langen Wartezeiten führt. Wer seine Markise im Herbst oder Winter bestellt, profitiert oft von kürzeren Lieferfristen und attraktiven Winterrabatten.


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Weitere häufig gestellte Fragen zu Markisen in der Schweiz

Wie viel kostet eine Markise für die Terrasse?

Wie viel kostet eine Markise für die Terrasse?

Die Kosten für eine hochwertige Massmarkise inklusive professioneller Montage liegen in der Schweiz je nach Modell, Grösse und Antrieb (Handkurbel vs. Motor) meist zwischen 2'500 und 6'000 CHF.

Brauche ich eine Baubewilligung für eine Markise?

Brauche ich eine Baubewilligung für eine Markise?

Der Ersatz einer bestehenden Wandmarkise ist in der Regel bewilligungsfrei. Bei Erstinstallationen oder freistehenden Konstruktionen wie Pergolen kann je nach Gemeinde eine Bewilligung oder Anzeigepflicht gelten. Im Stockwerkeigentum ist stets das Einverständnis der Eigentümergemeinschaft erforderlich.

Wie lange hält eine Markise?

Wie lange hält eine Markise?

Qualitätsmarkisen erreichen problemlos eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren. Sollte das Tuch nach 10 bis 15 Jahren witterungsbedingt abgenutzt sein, kann es kostengünstig vom Fachmann ausgetauscht werden, ohne das gesamte Gestell zu erneuern.

Darf die Markise bei Regen ausgefahren bleiben?

Darf die Markise bei Regen ausgefahren bleiben?

Klassische Markisen dienen primär als Sonnenschutz. Bei starkem Regen oder Gewittern muss die Markise eingefahren werden, um Schäden durch Wassersäcke oder Schimmelflecken zu vermeiden.

Wie reinige ich das Markisentuch?

Wie reinige ich das Markisentuch?

Trockener Schmutz lässt sich einfach mit einer weichen Bürste entfernen. Flecken behandeln Sie am besten mit lauwarmem Wasser und etwas Feinwaschmittel. Verzichten Sie unbedingt auf Hochdruckreiniger oder scharfe Reinigungsmittel, da diese die Schutzimprägnierung beschädigen.

Kann ich einen Motor bei einer alten Markise nachrüsten?

Kann ich einen Motor bei einer alten Markise nachrüsten?

Ja, eine Umrüstung von Handkurbel auf einen elektrischen Rohrmotor ist bei den meisten intakten Anlagen problemlos möglich. Ein Fachbetrieb baut den Motor direkt in die Tuchwelle ein; Voraussetzung ist lediglich ein Stromanschluss in der Nähe.

Wie viel Wind hält eine Markise aus?

Wie viel Wind hält eine Markise aus?

Standard-Gelenkarmmarkisen sind für Windstärken bis ca. 38 km/h (Windklasse 2) ausgelegt. Schienengeführte ZIP-Senkrechtmarkisen oder Pergolas halten auch höheren Belastungen stand. Ein automatischer Windsensor sorgt dafür, dass die Anlage bei böigem Wind rechtzeitig einfährt.

Welcher Stoff ist der beste für Markisen?

Welcher Stoff ist der beste für Markisen?

Spinndüsengefärbtes Acryl gilt als Goldstandard, da es besonders farbecht, reissfest und stark UV-beständig ist. Polyesterstoffe punkten durch hohe Elastizität und geringeres Eigengewicht. Für Senkrechtmarkisen bieten netzartige Screen-Gewebe optimalen Hitzeschutz bei gleichzeitigem Durchblick nach draussen.

Quellen


Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Bauberatung. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre kantonale Steuerbehörde, die lokale Baubehörde oder eine qualifizierte Fachperson.

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