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Sonnenschutz für Fenster im Eigenheim: Arten, Kosten & Tipps

Ein effektiver Sonnenschutz für Fenster wird für private Haushalte in der Schweiz immer wichtiger. Mit den passenden Lamellenstoren, Rollläden oder Stoffstoren in Zürich, Bern, Basel oder St. Gallen lässt sich nicht nur das Tageslicht optimal regulieren, sondern auch das Raumklima spürbar verbessern und im Sommer teure Energie für die Kühlung sparen. Ergänzend bieten moderne Systeme einen zuverlässigen Sicht- und Einbruchschutz. Beim Ersatz bestehender Anlagen profitieren Wohneigentümer zudem oft von steuerlichen Abzugsmöglichkeiten für den Liegenschaftsunterhalt.

Bild von einem modernen Einfamilienhaus mit neuen Lamellenstoren

Modernes Einfamilienhaus mit neuen Lamellenstoren

Themen in diesem Ratgeber


Vorteile von Sonnenschutz für Fenster

Egal ob Lamellenstoren im Wohnzimmer, Rollläden im Schlafzimmer oder Hitzeschutz am Dachfenster: Ein durchdachtes Beschattungskonzept direkt an der Fensterfront schützt nicht nur vor Sonne, sondern erhöht den Wohnkomfort spürbar. Die wichtigsten Vorteile für Haus- und Stockwerkeigentümer im Überblick:

  • Effektiver Hitzeschutz drinnen: Aussensonnenschutz fängt die Sonnenstrahlen ab, bevor sie auf das Fensterglas treffen. Das hält Ihre Wohnräume im Sommer spürbar kühler und senkt Ihre Energiekosten für stromfressende Klimageräte.
  • Gezielte Lichtregulierung & Blendschutz: Verstellbare Lamellen ermöglichen es, das Tageslicht stufenlos in den Raum zu lenken, ohne geblendet zu werden – ideal für das Home-Office oder helle Wohnbereiche.
  • Sichtschutz & Privatsphäre: Schützt zuverlässig vor unerwünschten Blicken von aussen, besonders im Erdgeschoss, bei grossen Panoramafenstern oder in dicht bebauten Quartieren.
  • Mehr Sicherheit & Einbruchschutz: Stabile Aluminium-Rollläden und Sicherheitsstoren bilden eine physische Barriere vor Fenstern und Balkontüren und erschweren Einbrechern den Zugang erheblich.
  • Komfort & Smart Home: Mit motorisierten Systemen entfällt das mühsame Kurbeln. Integrierte Sonnen- und Windsensoren sowie die App-Steuerung sorgen dafür, dass sich die Storen je nach Wetterlage automatisch anpassen.

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Über unseren Projektgenerator finden Sie sofort passende Storen-Fachbetriebe, die Sie optimal beraten, welche Variante für Ihre Fensterfronten den besten Hitzeschutz bietet.

Die verschiedenen Sonnenschutz Varianten im Überblick

Welches System an einem Haus verbaut ist, hängt stark von der Architektur und dem Baujahr des Gebäudes ab. Während Altbauten und traditionelle Häuser oft mit klassischen Klappläden ausgestattet sind, setzen moderne Neubauten meist auf verstellbare Lamellenstoren oder textile Senkrechtstoren. Jede Variante hat ihre spezifischen Stärken, Funktionsweisen und Einsatzbereiche.

Hier stellen wir Ihnen die vier gängigsten Systeme im Vergleich vor:

Lamellenstoren

Lamellenstoren

Fensterfront mit modernen Lamellenstoren

Lamellenstoren sind heute der verbreitetste Standard bei modernen Wohnbauten in der Schweiz. Sie bestehen aus verstellbaren Aluminiumlamellen, die stufenlos geneigt werden können.

Vorteile: Perfekte, stufenlose Regulierung von Lichteinfall und Sichtschutz. Sie erlauben den Blick nach draussen, während direkte Sonneneinstrahlung und Hitze wirkungsvoll abgeblockt werden.

Typisch für: Moderne Einfamilienhäuser, Wohnüberbauungen, Büros und Wohnbereiche, in denen eine flexible Lichtsteuerung gewünscht ist.

Rollläden

Rollläden

Fenster mit geschlossenem Aluminium-Rollladen

Rollläden bestehen aus fest ineinandergreifenden Stäben (meist aus ausgeschäumtem Aluminium oder robustem Kunststoff), die zu einem dichten Panzer vor dem Fenster geschlossen werden.

Vorteile: Maximale Verdunkelung für hervorragenden Schlafkomfort, sehr hoher Einbruchschutz, spürbarer Schallschutz sowie exzellente Wärmedämmung im Winter durch das isolierende Luftpolster zwischen Fenster und Rollladen.

Typisch für: Schlaf- und Kinderzimmer, Erdgeschossfenster sowie Gebäude mit erhöhtem Sicherheits- und Verdunkelungsbedarf.

Senkrecht- & Stoffstoren

Senkrecht- & Stoffstoren

Wohnzimmer mit senkrechter Storen als Sonnenschutz

Diese Storen fahren senkrecht direkt entlang der Fensterscheibe nach unten. Das Tuch wird dabei seitlich fest in Schienen geführt (Zip-System), was für maximale Stabilität und einen stets straffen Sitz sorgt.

Vorteile: Hohe Windbeständigkeit und ein zuverlässiger Blendschutz bei tiefstehender Sonne. Spezielle Gewebe lassen viel Tageslicht herein und ermöglichen den Blick nach draussen, halten Hitze und neugierige Blicke von aussen jedoch wirkungsvoll ab. Zudem verleihen sie der Fassade einen modernen Look.

Typisch für: Grosse Fensterflächen, Panoramafenster und moderne Architekturkonzepte.

Möglicher Nachteil: Durch die hohe Spannung im Zip-System und Witterungseinflüsse wie Feuchtigkeit oder Temperaturschwankungen können auf dem Tuch leichte Wickelfalten entstehen. Dies ist eine produktions- und materialbedingte Eigenschaft von Textilgeweben und stellt in der Regel keinen Qualitätsmangel dar.

Fensterläden

Fensterläden

Traditionelle Fensterläden aus Holz

Die traditionelle Lösung, meist aus pflegeleichtem Aluminium oder klassischem Holz. Sie werden aussen fest an der Fassade oder direkt am Fensterrahmen montiert und nach aussen geklappt.

Vorteile: Prägen den architektonischen Charakter des Gebäudes massgeblich, sind extrem robust, langlebig und bieten hervorragenden Wetterschutz gegen Wind, Hagel und Regen.

Typisch für: Altbauten, historische Gebäude, Chalets, Landhäuser und klassische Einfamilienhäuser.

Varianten im Vergleich

Variante Haupt­vorteil Typischer Gebäude­kontext
Lamellen­storen Stufenlose Licht­regulierung & Sicht­schutz Moderne Neu­bauten & Wohnüber­bauungen
Roll­laden Maximale Verdunkelung & hoher Einbruch­schutz Wohn­bauten mit Fokus auf Sicherheit & Ruhe
Senkrecht- / Stoffstore Effektiver Hitze­schutz mit transparenter Optik Moderne Glas­architektur & Panorama­fenster
Fenster­laden Traditionelle Optik & extrem hoher Wetter­schutz Alt­bauten, Chalets & Denkmal­objekte

Kurzzusammenfassung: Welches System passt zu Ihrem Haus?

Bei der Wahl des richtigen Sonnenschutzes geben meist die Architektur des Gebäudes und die persönlichen Bedürfnisse den Ausschlag. Während moderne Neubauten fast durchgehend auf verstellbare Lamellenstoren oder elegante Stoffstoren setzen, bieten Rollläden die beste Lösung für maximale Verdunkelung und erhöhten Einbruchschutz. Traditionelle Häuser und Altbauten behalten mit klassischen Fensterläden ihren unverwechselbaren Charakter. So findet sich für jeden Baustil und jeden Anspruch die passende Sonnenschutzlösung für die Fenster.


Was kostet Sonnenschutz für Fenster in der Schweiz?

Die Kosten für neuen Fenstersonnenschutz hängen stark vom gewählten System, dem Material, den Abmessungen und der gewünschten Antriebsart (Handkurbel vs. Motor) ab. Für ein Standardfenster im Wohnbereich (ca. 1.0 x 1.2 m) rechnen Sie in der Schweiz inklusive Demontage der alten Anlage und Einbau mit ca. 400 bis 1'300 CHF.

Typ Beispiel­grösse Preis­spanne (Material inkl. Einbau) Besonder­heiten
Lamellen­store (Hand) 1.0 x 1.2 m 400 - 800 CHF Stufen­lose Regulierung von Licht & Schatten
Roll­laden (Hand) 1.0 x 1.2 m 500 - 900 CHF Hohe Verdunkelung, Schall- & Einbruch­schutz
Aufpreis Motorisierung pro Stck. + 200 - 450 CHF Richt­preis bei bereits vorhandenem Strom­anschluss
Senkrecht- / Stoffstore (Zip) 1.0 x 1.2 m 600 – 1'100 CHF Grosse Farb­auswahl, textile Optik & Durch­sicht
Fenster­laden (Aluminium) 1.0 x 1.2 m 700 - 1'300 CHF Extrem langlebig, wetter­fest, wartungs­frei

Wichtigste Einflussfaktoren auf den Gesamtpreis

  • Stromanschluss bei Nachrüstung: Ist am Fenster noch kein Anschluss für einen elektrischen Antrieb vorhanden, entstehen Zusatzkosten für den Elektriker (Leitungen ziehen, Schalter setzen, Wände verputzen). In solchen Fällen sind Solar-Rohrmotoren eine sehr beliebte und wirtschaftliche Alternative, da sie komplett ohne Kabelverlegung auskommen.
  • Materialqualität & Gewebe: Rollläden aus Kunststoff (PVC) sind günstiger als ausgeschäumte Aluminium-Profile. Aluminium bietet jedoch eine wesentlich höhere Lebensdauer, bessere Witterungsbeständigkeit und erhöhten Einbruchschutz. Bei Stoffstoren variiert der Preis je nach gewähltem Spezialgewebe (z. B. für sturmfeste Zip-Führungen).
  • Bausituation: Ein 1:1-Ersatz in bestehende Fensternischen oder Sturzkästen ist mit geringem Montageaufwand verbunden. Das nachträgliche Anbringen von isolierten Vorbaukästen an der Fassade erhöht den Arbeits- und Materialaufwand.

Welcher Sonnenschutz hält die Wärme am besten ab?

Nicht jedes System schützt gleich gut vor sommerlicher Hitze. Welcher Sonnenschutz Ihre Räume am effektivsten kühl hält, hängt vor allem vom Montageort (aussen vs. innen) und der Möglichkeit zur Hinterlüftung ab.

Als Grundregel gilt: Ein effektiver Hitzeschutz muss immer aussen vor der Fensterscheibe liegen. Sobald die Sonnenstrahlen das Fensterglas passiert haben, verwandelt sich die Energie im Raum in Wärme, die selbst durch dichte Innenrollos kaum mehr abgehalten werden kann.

Die Systeme im Praxis-Vergleich

1. Lamellenstoren / Raffstoren (Hitzeschutz: bis zu 95 %)

  • Wirkungsweise: Sie bieten im Alltag oft die beste Kühlleistung für Wohnräume. Da die Aluminiumlamellen aussen liegen, blockieren sie die Sonnenstrahlen vor dem Glas.Durch die leicht geneigten Lamellen kann die aufgestaute Wärme nach oben entweichen (Kamineffekt), während weiterhin Tageslicht in den Raum gelangt.

2. Rollläden & Fensterläden (Hitzeschutz: ca. 90 – 95 %)

  • Wirkungsweise: Schirmen das Fenster komplett ab und dunkeln Räume perfekt ab.
  • Praxistipp gegen Hitzestau: Wird ein Rollladen komplett geschlossen, kann sich zwischen Scheibe und Panzer warme Luft anstauen. Lassen Sie ihn an heissen Tagen leicht auf Lüftungsschlitze stehen, damit die Wärme entweichen kann.

3. Aussenliegende Senkrecht- / Stoffstoren (Hitzeschutz: ca. 70 – 85 %)

  • Wirkungsweise: Sie halten die Wärme ebenfalls wirkungsvoll vor dem Glas ab. Allerdings nehmen Textilgewebe je nach Farbe etwas mehr Wärme auf als reflektierendes Aluminium. Metallisch beschichtete Zip-Screen-Gewebe reflektieren die Hitze deutlich besser als reine Baumwoll- oder Standardgewebe.

4. Innenliegender Sonnenschutz (Vorhänge, Innenrollos) (Hitzeschutz: max. 15 – 30 %)

  • Wirkungsweise: Sie dienen primär dem Blend- und Sichtschutz. Da sich das Fensterglas bereits aufgeheizt hat, gelangt die Wärme trotz Innenrollo in den Raum. Als reiner Hitzeschutz sind sie daher ungeeignet.

Könnten hier noch ein Backlink zu diesem Video einbauen: https://www.youtube.com/watch?v=V89OA5u7kVY. Hat viele gute Informationen!


Sonnenschutz für Dachfenster

Dachfenster sind das ganze Jahr über extremer Witterung ausgesetzt. Durch die schräge Lage der Fensterscheiben trifft das Sonnenlicht im Sommer fast im rechten Winkel auf das Glas. Ohne passenden Aussensonnenschutz verwandelt sich das Dachgeschoss schnell in eine Hitzefalle.

Hersteller wie VELUX, Roto oder Fakro bieten für Dachfenster massgeschneiderte Systeme für den Aussen- und Innenbereich an, die sich auch perfekt miteinander kombinieren lassen.

Bild eines Dachfensters mit einem Aussenrollladen

Dachfenster mit einem Aussenrollladen

Aussenliegende Hitzeschutz-Markisetten

  • Funktion: Ein hochfestes, wetterfestes Netzgewebe wird aussen vor der Scheibe heruntergezogen. Es stoppt die Sonnenstrahlen, bevor sie das Glas aufheizen.
  • Vorteil: Bietet hervorragenden Hitzeschutz, während der Raum angenehm hell bleibt und die Sicht nach draussen erhalten bleibt. Sie lassen sich meist auch bei geöffnetem Fenster problemlos nutzen.

Aussen-Rollläden für Dachfenster

  • Funktion: Robuste Aluminium-Panzer, die das Dachfenster komplett von aussen abdecken.
  • Vorteil: Der beste Allrounder für den Dachstock. Er bietet maximalen Hitzeschutz, eine komplette Verdunkelung (ideal für Schlafbereiche im Dachgeschoss), zusätzlichen Hagelschutz und eine spürbare Lärmreduktion bei starkem Regen.

Innenliegender Sonnenschutz (Für Verdunkelung & Blendschutz)

  • Funktion: Verdunkelungsrollos, Plissees oder Wabenplissees werden direkt am Innenrahmen montiert.
  • Vorteil: Sie dienen primär dazu, den Raum für erholsamen Schlaf komplett abzudunkeln (z. B. im Schlaf- oder Kinderzimmer) oder das Tageslicht als Sicht- und Blendschutz sanft zu regulieren. Sie sind die ideale Ergänzung zu den aussenliegenden Hitzeschutz-Systemen.

Nachrüstung und moderner Austausch

Ältere, manuell bediente Dachfenster lassen sich heute erstaunlich einfach durch moderne Solar-Dachfenster ersetzen. Dank integrierten Solarpanels und Akkus benötigen weder das Fenster noch der integrierte Aussensonnenschutz einen nachträglichen Stromanschluss.

Der Austausch erfolgt durch einen Fachbetrieb meist innerhalb eines Tages. Das neue Fenster und der Sonnenschutz lassen sich anschliessend bequem per Funk-Wandschalter, App oder automatischen Regensensoren steuern.


Smart Home & Automatisierung

Die Zeiten des mühsamen manuellen Kurbelns sind vorbei. Die Automatisierung von Storen und Rollläden ist heute bei Neubauten Standard und lässt sich auch im Bestand einfach umsetzen. Sie sorgt nicht nur für maximalen Komfort, sondern schützt das Haus aktiv vor Überhitzung und Einbrüchen.

So funktioniert die technische Umsetzung

Um Storen intelligent zu steuern, braucht es im Wesentlichen drei Komponenten: einen elektrischen Antrieb, ein Steuerungsmodul und die passenden Impulsgeber.

  • Kabelgebundene Steuerung: Motoren und Taster werden direkt über Steuerleitungen miteinander verbunden. Dies ist die stabilste Lösung bei Neubauten oder Kernsanierungen, wenn die Wände ohnehin offen sind.
  • Funksteuerung: Wenn bereits ein elektrischer Storenmotor mit Stromanschluss vorhanden ist, lässt sich dieser durch Funk-Rohrmotoren oder kleine Funk-Empfängermodule hinter dem Schalter ganz einfach aufrüsten. So wird das bestehende System per Funk (z. B. Somfy RTS/io, Homematic IP, Z-Wave) steuerbar, ohne dass neue Steuerleitungen durch die Räume verlegt werden müssen.
  • Solar-Funkmotoren: Besitzt das Fenster bisher nur eine Handkurbel und keinen Stromanschluss, liefert ein unauffälliges Solarpanel auf dem Blendenkasten die Energie für Motor und Akku. Da weder Stromkabel verlegt noch Wände aufgestemmt werden müssen, ist dies die unkomplizierteste Lösung für die Nachrüstung ohne Bauschutt.
  • Smart-Home-Zentrale & App: Über eine zentrale Bridge (z. B. Apple HomeKit, Somfy TaHoma, Google Home, KNX) werden die Storen in Ihr bestehendes Heimnetzwerk eingebunden. So lassen sie sich ortsunabhängig per Smartphone oder Sprachbefehl bedienen.

Die wichtigsten Automatisierungs-Funktionen im Alltag

  • Sonnen- und Temperatursensoren: Registrieren Sensoren an der Fassade direkte Sonneneinstrahlung oder steigende Raumtemperaturen im Hochsommer, schliessen sich Lamellen und Stoffstoren automatisch. Das Haus bleibt angenehm kühl, noch bevor Sie nach Hause kommen.
  • Wind- und Wetterwächter: Bei aufziehendem Sturm oder Hagel gibt der Windmesser ein Signal an die Steuerung. Empfindliche Lamellenstoren oder Stoffscreens fahren sofort in den schützenden Sturzkasten zurück, um Sturmschäden zu vermeiden.
  • Automatische Anwesenheitssimulation: Zeitschaltuhren und zufallsgesteuerte Ablaufpläne öffnen und schliessen Rollläden während Ihrer Abwesenheit zu wechselnden Zeiten. Das Haus wirkt bewohnt, was Einbrecher effektiv abschreckt.
  • Szenarien & Sprachsteuerung: Mit Szenarien wie „Gute Nacht“ fahren alle Rollläden im Haus gleichzeitig herunter und die Beleuchtung erlischt ganz bequem per Klick auf das Smartphone oder per Sprachbefehl.

Pflege und Wartung von Sonnenschutzsystemen

Damit Ihre Storen auch nach Jahren noch reibungslos funktionieren und gut aussehen, ist eine minimale, aber regelmässige Pflege wichtig.

  • Lamellen reinigen: Ein- bis zweimal im Jahr sollten Aluminiumlamellen mit einem weichen Schwamm, viel Wasser und mildem Seifenwasser gereinigt werden. Verzichten Sie auf aggressive Reiniger oder Hochdruckreiniger, da diese die Lackierung und die empfindlichen Aufzugsbänder beschädigen.
  • Führungsschienen säubern: Entfernen Sie Laub, Insekten und Schmutz aus den Schienen, damit die Anlage nicht verklemmt. Etwas Silikonspray in die Schienen (nicht auf den Stoff!) hält den Lauf geschmeidig.
  • Stoffmarkisen: Fahren Sie die Sonnenstore bei Regen ein. Falls sie doch nass wird, fahren Sie diese bei der nächsten Gelegenheit vollständig aus, damit das Tuch komplett trocknen kann (verhindert Schimmel und Stockflecken).

Steuerliche Abzüge und Werterhalt (Liegenschaftsunterhalt)

Der Austausch alter Storen, Rollläden oder Fensterläden zählt in der Schweiz in der Regel zum werterhaltenden Liegenschaftsunterhalt. Deshalb lassen sich die Anschaffungs- und Montagekosten bei selbstgenutztem Wohneigentum vom steuerbaren Einkommen abziehen.

Werterhaltender vs. wertvermehrender Aufwand

Das Schweizer Steuerrecht unterscheidet bei Immobilienkosten präzise zwischen werterhaltendem und wertvermehrendem Aufwand:

  • Werterhaltender Aufwand: Der 1:1-Ersatz von bestehenden, defekten oder veralteten Fenstersonnenschutz-Systemen durch eine neue Anlage gilt als Unterhalt und ist steuerlich voll abzugsfähig. Das Gleiche gilt für Reparaturen, den Austausch defekter Lamellen, neue Stofftücher oder die Reparatur von Motoren.

  • Wertvermehrender Aufwand: Die Erstinstallation von Storen oder Rollläden an Fenstern, die bisher gar keinen Sonnenschutz besassen, gilt als wertvermehrend. Diese Kosten können zwar nicht direkt in der laufenden Steuererklärung vom Einkommen abgezogen werden, die Belege sollten Sie jedoch unbedingt aufbewahren: Sie lassen sich bei einem späteren Verkauf der Immobilie bei der Grundstückgewinnsteuer als Anlagekosten anrechnen.

Wichtige Steuerfrist beachten!

Im Rahmen der Abschaffung des Eigenmietwerts entfällt per 1. Januar 2029 der Steuerabzug für Unterhaltskosten bei selbstgenutztem Wohneigentum auf Bundes- und Kantonalebene.

Praktisch heisst das: Der Abzug vom steuerbaren Einkommen ist letztmals für die Steuerperiode 2028 möglich. Ein geplanter Ersatz Ihrer Storen oder Rollläden sollte daher idealerweise vor diesem Stichtag realisiert und abgerechnet werden.


Ihr Sonnenschutz-Plan: Von der Idee zur fertigen Beschattung

Der Weg zum passenden Sonnenschutz für Ihre Fenster ist unkompliziert. Mit der richtigen Planung und einem professionellen Montage-Team haben Sie im Nu mehr Wohnkomfort.

Phase 1: Die Vorklärung

  • Bedarf festlegen: Überlegen Sie vorab, welche Fenster beschattet werden sollen und welches System grundsätzlich infrage kommt. Technische Details besprechen Sie später direkt mit dem Fachmann.
  • Offerten anfragen & Vor-Ort-Termin: Erstellen Sie auf HausHeld.ch eine Anfrage für Ihr Storenprojekt und erhalten Sie bis zu drei kostenlose Offerten von qualifizierten Fachbetrieben aus Ihrer Region. Der Fachbetrieb kommt zu Ihnen nach Hause, misst Ihre Fensterfronten millimetergenau aus, prüft die Montagesituation (z. B. Sturzkasten oder Fassade) und klärt, ob Elektroanschlüsse oder Solar-Rohrmotoren benötigt werden.

Phase 2: Bestellung & Bürokratie

  • Ausstattung & Farbe wählen: Im Beratungsgespräch wählen Sie die passenden Farben für Lamellen, Rahmen oder Stoffe sowie gewünschtes Zubehör wie Funkmotoren, App-Steuerung oder Sonnen- und Windwächter.
  • Bestellung & Massanfertigung: Sobald Sie sich für das passende Angebot entschieden haben, wird Ihre Anlage individuell auf Mass gefertigt. Die Lieferzeit beträgt in der Regel 3 bis 6 Wochen.

Phase 3: Montage & Übergabe

  • Installation vor Ort: Das erfahrene Montageteam baut Ihre alten Anlagen fachgerecht ab und entsorgt sie. Anschliessend werden die neuen Storen, Rollläden oder Fensterläden präzise montiert. Der Einbau pro Fenster dauert meist nur wenige Stunden.
  • Inbetriebnahme & Einweisung: Der Monteur stellt die Endlagen der Motoren ein, programmiert Ihre Steuerungen oder Sensoren und gibt Ihnen wertvolle Tipps zur Pflege und Bedienung. Danach ist Ihr neuer Sonnenschutz sofort einsatzbereit!

Wie finde ich den passenden Monteur für meinen Fenstersonnenschutz?

Den richtigen Handwerker für Storen zu finden, ist oft zeitaufwendig. Genau hier setzt HausHeld.ch an: Wir übernehmen die Suche für Sie und verbinden Sie mit geprüften Storen-Fachbetrieben aus Ihrer Region.

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Weitere häufig gestellte Fragen zu Storen in der Schweiz

Was kostet ein neuer Fenstersonnenschutz?

Was kostet ein neuer Fenstersonnenschutz?

Für ein Standardfenster müssen Sie inklusive Demontage der alten Anlage und Montage der neuen mit ca. 400 bis 1'300 CHF rechnen, je nach gewähltem System und Motorisierung.

Sonnenwächter oder Windwächter: Was ist besser?

Sonnenwächter oder Windwächter: Was ist besser?

Beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ein Sonnenwächter schützt Räume vor Überhitzung und schliesst den Sonnenschutz automatisch. Ein Windwächter schützt die Anlage selbst und fährt stoff- oder lamellenbasierte Systeme bei Sturm ein. In der Praxis werden häufig Kombi-Sensoren verbaut.

Kann ich meinen bestehenden Fenstersonnenschutz mit einem Motor nachrüsten?

Kann ich meinen bestehenden Fenstersonnenschutz mit einem Motor nachrüsten?

Ja, sofern die Mechanik und die Welle intakt sind, lässt sich meist ein Rohrmotor nachrüsten. Besitzt das Fenster keinen Stromanschluss, bieten sich kabellose Solar-Rohrmotoren als unkomplizierte Alternative an.

Wie lange hält moderner Fenstersonnenschutz?

Wie lange hält moderner Fenstersonnenschutz?

Hochwertige Aluminium-Systeme haben eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren. Textile Aufzugsbänder, Stofftücher oder Motoren müssen eventuell nach 10 bis 15 Jahren gewartet oder ausgetauscht werden.

Gibt es eine Garantie auf Sonnenschutzsysteme und Motoren?

Gibt es eine Garantie auf Sonnenschutzsysteme und Motoren?

Nach SIA-Normen erhalten Sie auf die Montage und Anlage meist 2 Jahre Garantie. Auf hochwertige Motoren gewähren Hersteller oft bis zu 5 Jahre Garantie.

Wie reinige ich Lamellenstoren und Aluminium-Sonnenschutz am besten?

Wie reinige ich Lamellenstoren und Aluminium-Sonnenschutz am besten?

Schliessen Sie die Lamellen, wischen Sie groben Staub trocken ab und reinigen Sie sie danach mit einem weichen Schwamm und mildem Seifenwasser. Nutzen Sie keinen Hochdruckreiniger!

Welcher Sonnenschutz eignet sich für Dachfenster?

Welcher Sonnenschutz eignet sich für Dachfenster?

Für einen wirksamen Hitzeschutz sind aussenliegende Hitzeschutz-Markisetten oder Dachfenster-Rollläden ideal, da sie die Sonnenstrahlen abfangen, bevor diese das Fensterglas aufheizen. Innenliegende Rollos dienen primär der Verdunkelung und dem Sichtschutz.

Quellen


Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Steuerberatung bezüglich Liegenschaftsunterhalt. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich bitte an Ihre kantonale Steuerbehörde oder eine qualifizierte Fachperson.

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