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Verlängerung einer Hypothek: 5 Tipps

Läuft ein Hypothekarvertrag aus, steht die Verlängerung der Finanzierung an. Die Wahl der richtigen Strategie ist einerseits abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen, andererseits von der allgemein prognostizierten Zinsentwicklung und der eigenen Einschätzung. Mit diesen fünf Tipps von MoneyPark gelingt die Anschlussfinanzierung Ihrer Hypothek.

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1. Rechtzeitig über Verlängerung nachdenken

Rund 24 Monate vor dem Ende der Laufzeit Ihres aktuellen Hypothekarvertrages sollten Sie sich bereits Gedanken darüber machen, wie Sie Ihre Hypothek weiterführen wollen. Folgende Fragen sollten Sie beantworten:

  • Möchten Sie eine einmalige Amortisation tätigen oder stehen in Bälde Renovationen und Umbauten an?
  • Welchen Kreditbetrag brauchen Sie künftig?
  • Mit welchem Produkt (Fest-, Geldmarkt- oder variable Hypothek) möchten Sie Ihre Hypothek verlängern?
  • Welche Laufzeiten passen zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Lebenssituation?

Am besten lassen Sie sich auch für die Verlängerung umfassend von MoneyPark beraten. Mit über 100 Partner, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen, können wir Ihnen die für Sie optimale Hypothekarstrategie mit den besten Konditionen offerieren. Hier können Sie direkt eine Beratung anfordern, welche persönlich in einer unserer über 25 Filialen oder per Telefon stattfindet.

2. Produktwahl soll gut überlegt sein

Welches Hypothekarmodell Sie für die Verlängerung wählen, hängt nicht nur von der aktuellen Zinssituation und den Zinsprognosen ab, sondern auch von Ihrer persönlichen Situation und Ihrer Risikofähigkeit und -toleranz. Kurzfristige Hypotheken sind zwar günstiger als langfristige; wer aber heute eine fünfjährige Hypothek abschliesst und diese bei Fälligkeit verlängern muss, geht das Risiko ein, dass dies nur zu deutlich höheren Zinsen möglich sein wird.

Festhypothek

Eine Festhypothek wird mit einem fix definierten Zinssatz und für eine gewisse Laufzeit abgeschlossen, normalerweise zwischen zwei und zehn Jahren. Einzelne Anbieter offerieren auch Laufzeiten bis 25 Jahre. Der Zinssatz bleibt während der gesamten Laufzeit unverändert, unabhängig von der Entwicklung der Hypothekarzinsen am Markt. Bei einem vorzeitigen Ausstieg verlangen die kreditgebenden Institute allerdings eine Vorfälligkeitsentschädigung. Eine weitsichtige Planung ist daher essentiell. Gegenwärtig entscheiden sich sehr viele Hypothekarnehmer für langlaufende Festhypotheken. Die 10-jährige Variante ist dabei die bevorzugte Lösung.

Geldmarkt-Hypothek

Bei einer Geldmarkt-Hypothek werden die Zinsen während der Laufzeit der Hypothek regelmässig angepasst und basieren auf einem Referenzzinssatz für kurzfristige Kredite am Geldmarkt. Der Hypothekarzinssatz setzt sich dabei zusammen aus dem aktuellen Referenzzinssatz und einer Marge. Je nach Modell, aber üblicherweise alle drei Monate, wird ein neuer Zinssatz definiert. Die Geldmarkt-Hypothek wird normalerweise in einem Rahmenkreditvertrag von drei bis fünf Jahren abgeschlossen.

Momentan dient der Libor (London Interbank Offered Rate) als Referenzzinssatz, dieser wird jedoch per Ende 2021 eingestellt. Als Ersatz prüfen die Hypothekargeber momentan den Saron (Swiss Average Rate Over Night). Wie die Geldmarkt-Hypotheken basierend auf dem Saron zukünftig ausgestaltet werden, ist noch nicht abschliessend definiert. Für den Hypothekarnehmer dürfte sich aber nicht viel ändern. Trotzdem bieten diverse Anbieter in der Übergangsphase keine Libor-Hypotheken mehr an. Lesen Sie hierzu mehr im Blog von MoneyPark: «Good bye Libor – der Saron kommt»

Ein grosser Aufwärtsdruck bei den Hypothekarzinsen ist nicht zu befürchten. Konkret sieht MoneyPark das Zinsniveau für 10-jährige Festhypotheken Ende 2020 rund 0.3 bis 0.5 Prozent höher als heute. Lesen Sie dazu die Zinsprognose von MoneyPark: «Ausblick Hypothekarzins 2020 – weiterhin freundliches Umfeld»

3. Forward-Hypothek als Alternative

Wer befürchtet, dass die Hypothekarzinsen bis zum Fälligkeitstermin der Hypothek steigen, kann den Abschluss einer Forward-Hypothek (auch Termin-Hypothek) in Erwägung ziehen. Mit diesem Modell können Sie den Zinssatz für Ihre Hypothek bis zu 24 Monate im Voraus fixieren. Für diese frühzeitige Anbindung zahlen Sie jedoch in den meisten Fällen einen Terminzuschlag. Dieser ist umso teurer, je länger die Vorlaufzeit ist, sprich je weiter in der Zukunft der Termin zur Verlängerung Ihrer Hypothek liegt. Bei gleichbleibenden oder nur leicht steigenden Zinsen zahlt sich eine Absicherung normalerweise nicht aus.

4. Hypothek vor Ende der Laufzeit ablösen

Wenn Ihre aktuelle Hypothek noch einen hohen Zinssatz aufweist, kann sich unter Umständen auch vor Ende der Hypothekar-Laufzeit ein Wechsel des Anbieters lohnen. Dann allerdings muss die eventuelle Ablösung individuell durchgerechnet werden. Dies geschieht durch die Gegenüberstellung der zu erwartenden Ersparnis und der so genannten Vorfälligkeitsentschädigung, die bei Auflösung fällig wird. Lassen Sie sich hierzu am besten unabhängig beraten – wir rechnen Ihnen die beste Option für Sie aus.

5. Vergleichen ist Pflicht

Insbesondere bei Forward-Hypotheken finden sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten auf dem Markt. Gewisse Institute berechnen aktuell nur sehr geringe oder sogar gar keine Terminzuschläge, stark abhängig von der Vorlaufzeit. Lassen Sie sich bei der Verlängerung Ihrer Hypothek daher unabhängig und transparent beraten und prüfen Sie mehr Angebote als nur das Ihrer Hausbank. Dabei können Sie viel Geld sparen.

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