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Solarthermie zur Warmwasseraufbereitung

Eine thermische Solaranlage fängt die Wärme der Sonne mit Kollektoren ein und liefert warmes Wasser für Küche und Bad. Mit etwas grösserer Fläche unterstützt eine Solaranlage jedes beliebige Heizsystem. Meistens werden diese Anlagen auf Steil- und Flachdächer montiert. Sie lassen sich aber auch an der Fassade und anstelle eines Geländers einsetzen. Hauseigentümer können ihr bestehendes Gebäude jederzeit mit einer thermischen Solaranlage nachrüsten.

Warmwasser

Für ein Einfamilienhaus mit vier Personen deckt eine thermische Solaranlage über das Jahr gerechnet rund 70 Prozent des Energiebedarfs. Zwei Standardmodule von 4 bis 6 m2 Fläche und ein kleiner Speicher mit etwa 450 Liter Volumen genügen bereits, dass ausreichend Warmwasser für zwei bis drei Tage zur Verfügung steht. So ist immer ein Vorrat vorhanden, wenn die Sonne einmal nicht scheint.

Im Mehrfamilienhaus liefern thermische Solaranlagen mit einer Kollektorfläche von 1 m2 pro Person 30 bis 40 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs. Vorteile dieser Anlagen: Sie senken den Energiebedarf eines Gebäudes besonders rentabel und effizient.

Eine thermische Solaranlage kann auch verschiedene Haushaltgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler bedienen, wenn sie einen Warmwasseranschluss haben.

Warmwasser und Heizung

Mit zusätzlicher Kollektorfläche unterstützt eine thermische Solaranlage auch das Heizsystem – unabhängig vom jeweiligen Energieträger. Während der Heizperiode und besonders in der Übergangszeit im Herbst und Frühling verkürzt sich damit die Betriebszeit einer Heizung deutlich.

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